Institut für
Kunstdokumentation und
Szenografie
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Maria Hassabi

STAGING: Solo #2

09.12.2017 – 21.01.2018
K20 Grabbeplatz
 

Die eindringlichen Performances und Live-Installationen der in New York lebenden Künstlerin und Choreographin Maria Hassabi (geb. 1973 in Zypern) sind streng komponierte Choreographien und langsame Entfaltungen von Körperbewegungen im Raum. In ihren international in Museen, auf Festivals, in Galerien, Theatern und im öffentlichen Raum gezeigten Werken lotet sie die spannungsvolle Beziehung des Körpers zum Bild aus und lässt skulpturale Körperlichkeit sich mittels gedehnter Dauer in präzise, definierte Mikrobewegungen entwickeln.

 

Für die monumentale Grabbe Halle des K20 entwickelt Maria Hassabi STAGING: Solo #2 (2017), die ihre mehrteilige Installation STAGING (2017) weiterführt und neu erlebbar macht.

 

Foto: Ralph Goertz © IKS-Medienarchiv

Performerin: Hristoula Harakas © Maria Hassabi



News:

Neue Serie "30 Seconds of: Große Momente der Kunstgeschichte"

#01 Joel Meyerowitz. From a moving car

 

Das Archiv des IKS gilt als das größte private Kunst-Medienarchiv in Deutschland. In unserer neuen Serie "30 seconds of:" möchten wir die größten Momente der Kunstgeschichte mit Ihnen teilen. Für den Start der Serie haben wir den amerikanischen Fotografen Joel Meyerowitz ausgesucht, der als einer der Mitbegründer der New Color Photography.

 

Während seiner fotografischen Reise 1966/67 durch Europe entstand die Serie "From a moving car", die als eine der ersten Fotografieausstellungen der Fotografiegeschichte 1968 im Museum of Modern Art in New York (Kurator: John Sarkowsky) im Jahre ausgestellt wurde. Diese 40 Originalfotos wurden erst 2014 in der Ausstellung "Joel Meyerowitz Retrospective" im NRW-Forum Düsseldorf (Kurator: Ralph Goertz) erneut präsentiert und sind seit dem Wochenende teilweise im C/O Berlin zu sehen.

News:

IKS produziert 70. Künstlerfilm

Carmen Herrera - Lines of Sight

Ein Film von Ralph Goertz

 

In Zusammenarbeit mit der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen entstand unser 70. Dokumentarfilm über die Künstlerin Carmen Herrera. Der Film läuft innerhalb der Ausstellung "Carmen Herrera - Lines of Sight" im K20 und beleuchtet das gesamte Werk der kubanisch-amerikanischen Künstlerin. Der Film geht auf Spurensuche nach New York und vor allem nach Paris, wo die Künstlerin zwischen 1948-1954 lebte und ihr künstlerisches Vokabular entwickelte.

Der Film von Ralph Goertz ist als DVD im Shop des K20 erhältlich.

 

News:

Carmen Herrera im K20

Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen

2.12.2017 - 8.04.2018

 

Mit der bisher größten Ausstellung von Werken aus 70 Arbeitsjahren präsentiert die Kunstsammlung ab Anfang Dezember die kubanisch-amerikanische Künstlerin Carmen Herrera. In Havanna 1915 geboren, zählt sie zu den Pionierinnen des abstrakten Expressionismus und der geometrischen Abstraktion in Amerika. Die umfassende Ausstellung zeigt rund 70 Werke aus den Bereichen Malerei, Grafik und Skulptur von 1947 bis 2017. Die mittlerweile 102 Jahre alte Künstlerin wurde vom Kunstmarkt lange ignoriert; ihr erstes Bild verkaufte sie im Alter von 89 Jahren. Bis heute produziert die in New York lebende Künstlerin kraftvolle Arbeiten mit Signalwirkung. Carmen Herrera – Lines of Sight wurde vom Whitney Museum of American Art, New York, organisiert. Die Präsentation in Düsseldorf ist eine Kooperation zwischen dem Whitney Museum und der Kunstsammlung und wird ab dem 2. Dezember im K20 am Grabbeplatz zu sehen sein.

Wir durften den offizielen Trailer zur Ausstellung produzieren.

 

Foto: Ralph Goertz © IKS-Medienarchiv

 

News:

Expertengespräch mit Wolfgang Ullrich

23.11.2017, 19 Uhr, Museum Kunstpalast

 

Was ist wichtiger in der zeitgenössischen Fotografie: der Finger, das Auge oder das Konzept? Der Kunstwissenschaftler Prof. Dr. Wolfgang Ullrich und Ralph Goertz, Kurator der Ausstellung „Axel Hütte. Night and Day“, beleuchten am Donnerstag, den 23.11.2017 die vielschichtigen Werke Axel Hüttes aus unterschiedlichen Blickwinkeln - angefangen bei einer Einordnung in die Düsseldorfer Fotoschule, über die Verwendung von Bildstrategien, bis hin zu einer Reise durch die Welt der Kunst.
 

News:

Akram Zaatari. Against Photography

Kunstsammlung NRW - Ständehaus, K21

18.11.2017 - 25.02.2018

 

Im Zentrum der künstlerischen Praxis von Akram Zaatari (geb. 1966 in Saida/Libanon) steht die Fotografie. Seine Videoinstallationen, Filme und fotografischen Objekte drehen sich um eine Reflexion des Fotografischen. Als Mitbegründer und Hauptakteur der 1997 in Beirut gegründeten Arab Image Foundation hat Zaatari mit seinem Werk einen unermesslichen Beitrag zu den Diskursen der Fotografie und ihren wechselnden Funktionsweisen geleistet. Zaataris erste Museumsaustellung in Deutschland wird damit zu einer archäologischen Entstehungsgeschichte der Fotografie aus künstlerischer Perspektive.

Wir trafen den Künstler zum Interview und durften den offiziellen Trailer zur Ausstellung produzieren.

 

Der Trailer zur Ausstellung!

 

Foto: Ralph Goertz © IKS-Medienarchiv

News:

Ralph Goertz hält Gastvortrag an der FH Niederrhein

 

Am 24.10. wurde der Leiter des IKS, Ralph Goertz, als Gastdozent zu einem Vortrag über Axel Hütte und die Düsseldorfer Fotoschule in die Fotoklasse von Prof. Gudrun Kemsa an die FH Niederrhein eingeladen. Vielen Dank für die Einladung und die hohe Aufmerksamkeit seitens der StudentInnen!

 

News:

IKS startet neue Fotoserie:

Meeting the Artist.

#01 Robert Longo / Hans Mayer

 

In der neuen Serie veröffentlichen wir jeden Monat eines unseren seltenen Fotodokumente aus dem Archiv des IKS, das einen international bekannten Künstler zeigt und gleichzeitig einen Bezug zu Düsseldorf aufweist. Wir starten mit "ROBERT LONGO - HANS MAYER". Robert Longo gehört zu den wichtigsten internationalen Künstlern und wird vertreten durch den Düsseldorfer Galeristen Hans Mayer. Wir trafen beide 2009 in der Galerie Hans Mayer.

 

Foto: Ralph Goertz © IKS-Medienarchiv

News:

Catharina van Eetvelde im Museum Folkwang

Catharina van Eetvelde / Ilk

29. Sept. 2017 – 14. Januar 2018

 

Seit 2004 entwickelt Catharina van Eetvelde (*1967) eine herausragende und zukunftsweisende zeichnerische Position. Zeichnen ist für sie nicht allein eine künstlerische Aktivität, sondern eine geistige Haltung, mit der sie sich in Beziehung zur Welt setzt, im Speziellen zu den Naturwissenschaften. Mit einem geradezu anthropologischen Ansatz analysiert und hinterfragt van Eetvelde, wie diese unser Leben und unsere Vorstellungen prägen.

Für das Museum Folkwang durften wir den Ausstellungstrailer produzieren und trafen die Künstlerin zum Interview. Danke!

 

Der Trailer zur Ausstellung

 

Foto: Isabel Hernandez © IKS-Medienarchiv

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Thomas Ruff in der Whitechapel Gallery in London

Thomas Ruff: Fotografien 1979 - 2017
27. September 2017 - 21. Januar 2018

 

Kosmologie, Vorstädte, Nacktheit, Utopismus, Katastrophe - das sind einige der Themen, die Thomas Ruff (geb. 1958) in seinen fotografischen Serien, die seit fast vier Jahrzehnten den Status des Bildes in der zeitgenössischen Kultur untersucht, nutzt. Diese Ausstellung stellt mit seinen 18 gezeigten Serien eine Überblick über das gesamte Schaffen dar: von seinen gefeierten übergroßen Portraits bis hin zu seinen aktuellsten Pressefotos, die er in Zeitungsarchiven aus der Ära der Raumfahrt und der Hollywood-Starlets findet.

Es ist zugleich die erste institutionelle Ausstellung in Großbritanien.

 

99 Seconds of: Thomas Ruff

 

Foto: Ralph Goertz © IKS-Medienarchiv



Trailer:

99 Seconds of: Axel Hütte. Night and Day

Museum Kunstpalast / 23.09.2017 - 14.01.2018 / Kurator: Ralph Goertz

News:

3000 Zuschauer am Eröffnungswochende von "Axel Hütte. Night and Day"

 

Am Freitag, den 22.09.2017 fand die Eröffnung der Ausstellung "Axel Hütte. Night and Day" (Kurator: Ralph Goertz / IKS) unter großem Publikumsandrang statt. Axel Hütte studierte zuerst zwei Semestern in der Filmklasse, wechstelte dann in die berühmte Fotoklasse von Bernd und Hilla Becher an der Düsseldorfer Kunstakademie. Er bereiste für seine Arbeiten alle Kontinente der Welt auf der Suche nach Bildstrukturen und schafft Werke, die verstören, irritieren, verhüllen und gleichzeitig einen geistigen Raum hinter seinen Nebel- und Nachtansichten bietet. Die Ausstellung präsentiert 70 großformatige Werke rund um das Thema der Landschaftsfotografie ud stellt gleichzeitig die bisher größte Museumsausstellung in Deutschland dar.

 

Ein Besuch der von Publikum und Presse hoch gelobten Ausstellung lohnt sich!!

 

Artikel dpa

Beitrag WDR

report-D

 

 

Fotos: Isabel Hernandez © IKS

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Ralph Goertz kuratiert "Axel Hütte. Night and Day" im Museum Kunstpalast

 

Der Fotokünstler Axel Hütte gehört zu den wichtigsten Vertretern der Düsseldorfer Fotoschule. Für seine Aufnahmen, die insbesondere die Wahrnehmung von Landschaft oder Architektur thematisieren, bereist er alle Kontinente. Seine Motive findet Axel Hütte in den Metropolen, auf alpinen Gletschern oder im südamerikanischen Dschungel. Seine Aufnahmen überraschen den Betrachter mit ungewöhnlichen Bildstrukturen und Wahrnehmungsphänomenen, die seine Fotoarbeiten weit jenseits des Dokumentarischen verorten.

Die bislang umfassendste Werkschau des Düsseldorfer Fotografen präsentiert ca. 70 großformatige Nacht- und Tagbilder aus den Jahren 1995 bis 2017, darunter bislang unveröffentlichte Arbeiten aus Japan und der Antarktis. Seinen Nachtzyklus begann Hütte mit spärlich beleuchteten Landschaften, in späteren Jahren fokussierte er den Blick auf illuminierte Großstädte in Europa, Amerika und Asien.

 

Der Leiter des IKS, Ralph Goertz, erarbeitete zusammen mit Axel Hütte die Ausstellung. Vielen Dank für das Vertrauen, insbesondere an Beat Wismer, Generaldirektor des Museum Kunstpalast. Die Eröffnung findet am 22.09.2017 um 19 Uhr statt.

 

Foto: Ralph Goertz © IKS-Medienarchiv

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Alexander Kluge. Pluriversum im Museum Folkwang

15. Sept. 2017 – 7. Januar 2018

 

Alexander Kluge versteht sich selbst als Autor. Mit Filmen, Texten, Interviews und vielem mehr inspiriert er seine Leser, Zuhörer und Zuschauer. Anlässlich seines 85. Geburtstags präsentiert das Museum Folkwang eine umfassende Ausstellung, die den Kern seines multimedialen Werkes sichtbar macht. Kluge knüpft Zusammenhänge und erforscht durch sie, was den Menschen zum Menschen macht, worin sein Eigensinn und seine Unterscheidungsfähigkeit liegen, inwiefern Geschichte und Geschichten in uns lagern, welche gefühlten und welche tatsächlichen Handlungsmöglichkeiten wir haben und warum unsere Lebenszeit eine Währung ist.

Eigens für die Ausstellung sind zahlreiche neue Filme entstanden, so die 5-Kanal-Projektion Pluriversum, die um die Filmgeschichte kreist. Zum ersten Mal gewährt Kluge zudem Einblicke in sein umfangreiches Archiv kurzer Filmsequenzen, aus dem er für neue Filme schöpft.
 

Für das Museum Folkwang durften wir den Ausstellungs-Trailer produzieren. Danke!

 

Trailer Pluriversum

 

Standbild © Alexander Kluge

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Tobias Zielony in der Kunsthalle Barmen

Tobias Zielony - Haus der Jugend

10.9.2017 - 14.1.2018

 

Zielony fotografiert an den Orten, die in der kollektiven Wahrnehmung unserer Gesellschaft lieber gemieden werden. Oft sind es Jugendliche und junge Erwachsene, die aus diesem Umfeld heraustreten und öffentlich sichtbar werden, die mit ihrem Ringen um Selbstbewusstsein und Identität die Konfrontation suchen. Die Ausstellung in der Von der Heydt-Kunsthalle legt den Fokus auf ganz aktuelle Arbeiten Zielonys. Erstmalig wird eine Serie von Aufnahmen zu sehen sein, die Zielony 2016/2017 in der Ukraine gemacht hat. Diese neuen Arbeiten mit dem Titel "Maskirovka" beschäftigen sich mit der Techno- und queeren Szene in Kiew im Nachklang der Revolution von 2013.

Wir trafen den Künstler zum Interview und durften ihn während des Aufbaus seiner Ausstellung begleiten. Danke!

 

99 Seconds of: Haus der Jugend

 

Foto: Ralph Goertz © IKS-Medienarchiv

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DC Open / Berit Schneidereit in der Galerie Cosar HMT

08. Sept. - 27. Okt. 2017

 

Die junge Künstlerin Berit Schneidereit (* 1988 in Frankfurt) studierte an der Kunstakademie Düsseldorf zuerst bei Hubert Kiecol und anschließend bei Andreas Gursky. In ihrer Dunkelkammer experimentiert sie mit den Grundelementen der Fotografie, Licht und Papier, wobei sie gekonnt digitale und analoge Verfahren miteinander kombiniert und hin u.a. zu abstrakten Fotogrammen entwickelt.

Wir trafen die Künstlerin in ihrer ersten Ausstellung zum Interview. Danke!

 

99 Seconds of: Terrain

 

Foto: Ralph Goertz © IKS-Medienarchiv

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DC Open / Wendy White in der VAN HORN Galerie

8.09. - 4.11.2017

 

Die US-amerikanische Künstlerin Wendy White verwendet in ihren Arbeiten eine Collagetechnik, in der sie Malerei, Fotografie und stoffliche Materialien miteinander kombiniert. In ihrer Serie "Kelly Girl" (2017) verwendet sie s/w Fotos amerikanischer Profi-Renfahrerinnen aus den 1970/80er Jahre als Grundelement für ihre Arbeiten und übermalt bzw. übersprüht sie mit Signalfarben wie Neongelb oder Neonpink. Dabei setzt sie sich mit der Gender-Problematik im von Männern dominierten Profisport auseinander und bricht das Klischee der Darstellung von Frauen als "Boxenluder" im Motorsport. Zu sehen sind auch Abeiten aus ihrer Serie "Jeans" (2017).

 

99 Seconds of: Kelly Girl

 

Foto: Ralph Goertz © IKS-Medienarchiv

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Jorike Tenbergen im Museum Folkwang

Caution! Contaminated Context II

24. Aug - 8. Okt. 2017

 

Relativität und Verschiebung von Inhalten wie Sinnzusammenhängen ist Angelpunkt der künstlerischen Arbeit Jorieke Tenbergens (*1993, Zevenaar, NL), die erst 2016 ihren Abschluss an der Arnheimer ArtEZ Academy of Art and Design (NL) machte. Mit Auszeichnung für eine un- wie außergewöhnliche Herrenkollektion. Sie sampelt und loopt, verhandelt neu, was ihr in Printmedien oder digital begegnet. Alles erscheint in gleichwertiger Relevanz, in Motiv, Material und Form oder semantischer Sinnfälligkeit, um schließlich einer Wandlung unterzogen zu werden bis hin zur Entstehung eines neuen Alphabets.

Wir trafen die Künstlerin zum Interview und durften einen Trailer (inkl. der Performance "Walking Act", Sound Julia Bünnagel) zur Ausstellung produzieren.

 

Trailer Museum Folkwang

 

Foto: Isabel Hernandez © IKS-Medienarchiv

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Thomas Grünfeld in der Sammlung Philara

02.09. - 22.10.2017

 

Internationale Aufmerksamkeit erlangte Thomas Grünfeld mit Skulpturen von tierischen Mischwesen aus der Ende der 1980er Jahre begonnenen Serie "misfits". Nach der Retrospektive Homey in Museum Morsbroich zeigt der Professor für Bildhauerei an der Kunstakademie Düsseldorf ab dem 1. September 2017 in der Sammlung Philara seine Polsterobjekte aus der Serie "Fireplaces" (2016) sowie, neben einem neuen Multiple, auch die 12-teilige Dye-Transfer Serie "Heimspiel" (1999).

Wir trafen den Künstler während des Aufbaus seiner Ausstellung zum Interview. Danke!

 

99 Seconds of: intercom

 

Foto: Ralph Goertz © IKS-Medienarchiv

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IKS in der Rheinischen Post

 

Die Kulturredakteurin Annette Bosetti widmet unserem neuen Film "Hans-Peter Feldmann - ohne Worte" und dem Leiter des IKS, Ralph Goertz, einen halbseitigen Artikel im Kulturteil der Rheinischen Post unter dem Titel "Der Fotograf der Fotografen. Vielen Dank!

 

Artikel

 

News:

Elmgreen & Dragset / Die Zugezogenen

Museum Haus Lange / noch bis zum 27. August 2017

 

In ihrer Einzelausstellung DIE ZUGEZOGENEN nutzen Elmgreen & Dragset Haus Lange so, wie es ursprünglich intendiert war: als Wohnhaus einer Familie. Das Künstlerduo inszeniert den Moment des Einzugs einer fiktiven deutschen Familie, die sich aufgrund des Brexit entschieden hat, aus Großbritannien nach Deutschland zurückzukehren. Elmgreen & Dragset kombinieren ihre eigenen skulpturalen Arbeiten mit vorgefundenen Möbeln und Artefakten, um ein häusliches Setting zu kreieren. Einige Gegenstände sind bereits ausgepackt und installiert, andere noch halb verpackt und in Kartons. Indem der Umzug der Familie als Symbol für ein sich veränderndes Europa präsentiert wird, reflektiert die Ausstellung die Vision modernistischer Architektur im Licht der heutigen Realität. Dabei geht sie auch der Frage nach, wie weit sich diese Ideale von unserer gegenwärtigen globalen, geopolitischen Situation entfernt haben.

 

99 Seconds of: Die Zugezogenen!
 



Hans-Peter Feldmann "ohne Worte"

ein Film von Ralph Goertz

ab jetzt im Buchhandel /Verlag Walther König

ISBN-Nr.: 978-3-86335-971-3 oder online!

News:

Erik Kessels im NRW-Forum Düsseldorf

12.08. - 5.11.2017

 

Er gehört zu den wichtigsten Kreativen Europas: Erik Kessels, Mitbegründer der internationalen Agentur KesselsKramer in Amsterdam, ist nicht nur Werbedesigner, er ist Künstler, Kurator, Publizist und leidenschaftlicher Sammler von Fotografien. 

Die Ausstellung Erik Kessels & Friends ist die erste umfassende Werkschau in Deutschland. Mit der Vorliebe für das Unperfekte und Unvollendete präsentiert er seine gesammelten Amateurfotos, die er auf Flohmärkten in Europa findet. Die Ausstellung zeigt nicht nur die wichtigsten Arbeiten der vergangenen 20 Jahre - Erik Kessels hat fünf Freunde eingeladen, die Künstler Paul Kooiker, Joan Fontcuberta, Peter Piller, Joachim Schmid und Ruth van Beek, die mit eigenen Arbeiten in der Überblicksausstellung intervenieren.

Wir trafen den Künstler zum Interview und sprachen über seine Haltung zur zeitgenössischen Fotografie. Vielen Dank!

 

99 Seconds of: Kessels & Friends

 

Foto © IKS-Medienarchiv

News:

IKS produziert Film über Hans-Peter Feldmann

"ohne Worte - ein Film von Ralph Goertz

 

 

Es war eine Reise in das Unbestimmte. Als wir 2010 mit den Dreharbeiten zu einem Dokumentarfilm über den deutschen Konzeptkünstler begannen,war nicht klar, ob am Ende auch ein Film heraus kommen sollte. Denn der medienscheue Künstler gibt keine Interviews. Daher kommt der 30min. Film (fast) ohne Sprache aus und entwickelte sich über die Jahre selbst zum Konzeptfilm.

Hans-Peter Feldmann gilt als einer der wichtigsten zeitgenössichen Künstler in Deutschland und beeinflusst bis heute nachfolgende Künstlergeneration. Mit Humor, Ironie und Poesie schafft er seine Kunstwerke und offenbart seinen sehr persönlichen Blick auf die Kunst und sein Verständnis von Kunst.

 

Trailer!

 

Als Bonustrack befindet sich eines der seltenen Künstlergespräche (40min.) mit Kasper König auf der DVD.

Vertrieben wird der Film über den Verlag der Buchhandlung Walther König und kann via ISBN-Nummer (978-3-86335-971-3) oder online bestellt werden.

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Art et Liberté - Umbruch, Krieg und Surrealismus in Ägypten (1938 – 1948)

K20 Grabbeplatz

15.07. – 15.10.2017

"Art et Liberté – Umbruch, Krieg und Surrealismus in Ägypten (1938–1948)" ist die erste umfassende Museumsausstellung zu der in Kairo aktiven Gruppe "Art et Liberté" (Kunst und Freiheit). Die Ausstellung dokumentiert die Geschichte der heute fast vergessenen ägyptischen Künstlergruppe, die sich am Vorabend des Zweiten Weltkrieges 1938 in Kairo gegründet hat. In Berlin, Rom und Moskau waren zu dieser Zeit die Diktatoren auf dem Zenit ihrer Macht, Spanien stand kurz vor der faschistischen Machtübernahme. International schlossen sich in vielen Ländern Dichter und Maler, Filmemacher oder Fotografen zusammen, für die der Surrealismus zum Ausdruck des kulturellen Widerstands gegen Faschismus, Kolonialismus und Nationalismus wurde.

 

99 Seconds of: Art et Liberté

 

Foto © IKS-Medienarchiv

News:

SPOT ON: 1937. Die Aktion ‚Entartete Kunst‘ in Düsseldorf

Museum Kunstpalast

14.7.2017 bis Sommer 2018

 

In den Kunstsammlungen der Stadt Düsseldorf wurden 1937 über 1.000 Kunstwerke beschlagnahmt – nur Museen in Berlin und Essen waren stärker betroffen. Wenige Werke sind heute wieder im Bestand des Museum Kunstpalast, der weitaus größere Teil ist verschollen oder zerstört, einige Werke befinden sich in anderen Sammlungen. Achtzig Jahre nach den – auf verschiedenste Weise – folgenreichen kunstpolitischen Maßnahmen der Nationalsozialisten wird mit dieser Präsentation ein aktueller Blick auf das Thema geworfen. Sie bezieht die Ergebnisse eines Forschungsprojekts des Jahres 2013 mit ein, in dem detailliert rekonstruiert wurde, welche Werke damals auf staatliche Order aus den Düsseldorfer Depots entfernt wurden. Neben Doku-mentationsmaterial sind einige Gemälde, Skulpturen und Arbeiten auf Papier zu sehen, u.a. von Otto Dix und Paula Modersohn-Becker.

 

99 Seconds of: Entartete Kunst

 

Foto © IKS-Medienachiv

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Mythos Tour de France im NRW-Forum Düsseldorf

18.05. - 30.07.2017

 

Mit über 120 Arbeiten von 20 internationalen Künstlern aus mehr als 80 Jahren Tour-Historie präsentiert die internationale Gruppenausstellung "Mythos Tour de France" die gewaltigen Bildwelten des wichtigsten Radrennens der Welt, beleuchtet die ereignisreiche Geschichte der Tour de France, zeigt ihre Ruhm- und Schattenseiten und führt vor Augen, wie Sport- und Bildereignisse einander bedingen. Dabei verwebt sie unterschiedliche narrative Fäden und künstlerische Perspektiven, zeigt die Fahrer, die Pisten, die Landschaften, die Fans, die großen Ereignisse und die kleinen Geschichten abseits des o ziellen Geschehens und erforscht die Frage: Wie wurde die Tour zum Mythos?

HIER GEHT ES ZU UNSEREN "99sec. of:"


Foto: Ralph Goertz © IKS-Medienarchiv 2017

 

News:
Cranach im Museum Kunstpalast

CRANACH Meister - Marke - Moderne
08.04. - 30.07.2017


Cranachs Werke zeugen von einem künstlerischen Selbstverständnis und Selbstbewusstsein, das den kreativen Wettstreit mit anderen Künstlern nicht scheut, sondern ihn vielmehr sogar zu suchen scheint. Seine innovativen Bildlösungen sind nur durch eine Einbettung und Kontextualisierung in das Netzwerk des künstlerischen Austauschs im Alten Reich erfassbar.

HIER GEHT ES ZU UNSEREN "99 SECONDS OF:"


Foto: Isabel Hernandez © IKS

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Gerhard Richter. Die Editionen im Museum Folkwang

7. April – 30. Juli 2017

Das Museum Folkwang zeigt ab April Gerhard Richters sämtliche seit 1965 entstandenen Editionen aus der Olbricht Collection und bietet einen Überblick über sein mehr als fünf Jahrzehnte umfassendes künstlerisches Schaffen. Richter nutzt Editionen seit den 1960er Jahren, um seine Kunst neu zu interpretieren und gleichzeitig zu verbreiten.
Eines der vielen Highlights stellen die vier überdimensionalen Teppiche des Künstlers dar, für die er Ausschnitte aus seinen abstrakten Gemälden als Vorlage verwendet hat! TIPP!

HIER GEHT ES ZUM TRAILER!


Foto: Jens Nober © Museum Folkwang

News:
HSL Fachlabor feiert Jubiläum mit einer Ausstellung

 

Am 01. April feiert das Fachlabor HSL sein 30jähriges Bestehen mit einer Ausstellung, in der 30 Künster wie Tony Cragg, Candida Höfer, Hans-Peter Feldmann, Michael Dannemann: etc. aus den letzten 30 Jahren präsentiert werden. Ab 05. Mai wird die Ausstellung in der fiftyfifty Galerie zu sehen sein und die Fotoarbeiten zugunsten von Obdachlosen versteigert. Kuratiert wird die Ausstellung von Ralph Goertz, Leiter des IKS.


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