Institut für
Kunstdokumentation und
Szenografie
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IKS mit zwei Filmen beim Duesseldorf Photo Festival

23. Februar 19 Uhr, Bambi Filmstudio Düsseldorf

 

Das IKS präsentiert zusammen mit dem Bambi Filmstudio zwei seiner preisgekrönten Dokumentarfilme von Ralph Goertz. "Joel Meyerowitz. Sense of Time" und "Thomas Ruff. Photographs 1979-2011" werden in Anwesenheit des Filmemachers als Teil des Duesseldorf Photo Festivals gezeigt. New Color Photography trifft auf Düsseldorfer Fotoschule.

 

Fotos: Ralph Goertz © IKS-Medienarchiv

News:

Edvard Munch im Museum Folkwang Essen

Sehnsucht und Erwartung

16. Februar – 22. April 2018

 

Als Gast in der Sammlung präsentiert das Museum Folkwang "Die Mädchen auf der Brücke" von Edvard Munch (1863–1944). Das Gemälde aus dem Munch Museum in Oslo entstand 1927 als jüngste Version dieses berühmten Themas. Edvard Munch zählt zu den wichtigsten und zugleich eigenständigsten Künstlern der Klassischen Moderne. Zeitgleich mit der beginnenden wissenschaftlichen Erforschung der menschlichen Psyche stellt er die Gefühle und Empfindungen des Menschen in den Mittelpunkt seines Schaffens. Munchs Werk spiegelt die ganze Bandbreite der menschlichen Leidenschaft en. Seine Figuren sind einsam und melancholisch, hoffnungsvoll und verzweifelt, von Liebe besessen und eifersüchtig. Immer wieder vermitteln seine Arbeiten eine Stimmung unbestimmter Sehnsucht, wobei es dem Betrachter überlassen bleibt, eine Geschichte hinzuzudenken.

 

Neben dem Meisterwerk aus Oslo und den beiden eigenen Gemälden Munchs, zeigt die Ausstellung auch insgesamt 20 Werke aus der Druckgrafik. Wir durften den offiziellen Trailer zur Ausstellung produzieren.

 

Foto: Ralph Goertz

News:

Klaus Staeck im Museum Folkwang

Klaus Staeck. Sand fürs Getriebe

9. Februar – 8. April 2018

 

Klaus Staeck (*1938) hat mit seinen Plakaten seit den späten 1960er Jahren immer wieder eine Wirkung im öffentlichen Raum erzielt wie kein Plakatgestalter vor ihm. Er nutzte das Plakat als Aufmerksamkeitsfläche für politische Einmischungen in der Gesellschaft. Seine Provokationen sind vielschichtig und trafen oftmals den Nerv der Zeit.

Einige der Arbeiten Staecks haben sich ins kollektive Bildgedächtnis der Bundesrepublik Deutschland eingeprägt. Mit Plakaten wie Die Reichen müssen reicher werden. Deshalb CDU oder Deutsche Arbeiter! Die SPD will Euch Eure Villen im Tessin wegnehmen! (beide 1972) avancierte Klaus Staeck zu einem wichtigen Protagonisten in den politischen Debatten der Bundesrepublik.

Klaus Staecks Arbeiten widmet das Museum Folkwang nun eine umfangreiche Retrospektive. Den Kern der Ausstellung bilden rund 180 Plakate aus dem Zeitraum von 1971 bis 2017. Gezeigt werden aber auch frühe Druckgrafiken, ohne die die späteren Plakate nicht denkbar sind, sowie einige Multiples, Postkarten und Buchprojekte. Darüber hinaus gewährt die Ausstellung Einblicke in den technischen Entwicklungsprozess der Plakatproduktion im vordigitalen Zeitalter.

 

Foto: Ralph Goertz © IKS-Medienarchiv

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Timm Rautert in der Galerie Rupert Pfab

Timm Rautert. Ist die Fotografie...
19. Januar 2018 - 10. März 2018

 

Er gehört zu den wichtigsten Fotografen der Nachkriegsgeschichte: Timm Rautert. Nach seinem Studium bei Otto Steinert entwickelte Timm Rautert in den späten 1960er Jahren sein bildnerisches Vokabular und begründete ab 1969 die „Bildanalytischen Photographie“.

In einem 45min. Interview mit Ralph Goertz sprach Timm Rautert über seine ausgestellten Serien wie "New York / Osaka" von 1969-71 und "Crazy Horse I" und "Crazy Horse II", in denen er sich mit dem bildnerischen und analytischen Blick auf die Fotografie auseinandersetzt. Spannend!!

 

Unsere "99 Seconds of:"

 

Foto: Ralph Goertz © IKS-Medienarchiv

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Andreas Gursky Retrospektive in London

Hayward Gallery

25.01. - 22.04.2018

 

Die Hayward Gallery eröffnet mit der ersten großen britischen Retrospektive des renommierten deutschen Fotografen Andreas Gursky. Bekannt für seine großformatigen, oft spektakulären Bilder, die Orte und Szenen der Weltwirtschaft und des zeitgenössischen Lebens darstellen, gilt er als einer der bedeutendsten Fotografen unserer Zeit.

Angetrieben von einem Interesse und einer Einsicht in "die Art und Weise, wie die Welt konstituiert wird", sowie durch das, was er als "die reine Freude des Sehens" beschreibt, macht Gursky Fotografien, die nicht nur Orte oder Situationen darstellen, sondern auch Reflexionen über die Natur, Bilderzeugung und die Grenzen der menschlichen Wahrnehmung.
Die Ausstellung zeigt rund 60 der wegweisenden Fotografien des Künstlers von den frühen 1980er Jahren bis zu seinen jüngsten Arbeiten.

Wir durften Andreas Gursky bei der Planung der Ausstellung filmisch begleiten und trafen ihn für eine exklusive Tour in London.

 

Foto: Ralph Goertz © IKS-Medienarchiv

News:

Meeting the Artist

#02 Oda Jaune

 

In der neuen Serie veröffentlichen wir jeden Monat eines unseren seltenen Fotodokumente aus dem Archiv des IKS, das einen Künstler / eine Künstlerin zeigt, die einen Bezug zu Düsseldorf hat.

Bereits 2008 trafen wir die junge Düsseldorfer Malerin Oda Jaune in ihrem Atelier und durften Sie während des Malens filmisch begleiten.

 

Foto: Ralph Goertz © IKS-Medienarchiv

News:

Mischa Kuball mit res·o·nant im Jüdischen Museum Berlin

Eine Licht- und Klanginstallation von Mischa Kuball
Jüdischen Museum Berlin
ab 17. November 2017

 

Das Jüdische Museum Berlin präsentiert mit res·o·nant eine begehbare Licht- und Klanginstallation des Düsseldorfer Konzeptkünstlers Mischa Kuball. Die Installation wurde eigens für die neue Ausstellungsfläche im Untergeschoss des Libeskind-Baus geschaffen.

Auf insgesamt mehr als 350 Quadratmetern bespielt res·o·nant zwei der fünf den Museumsbau vertikal durchziehenden Voids. Diese symbolischen Leerstellen, auf deren Materialität, Wirkung und Bedeutung sich Mischa Kuball bezieht, bilden den Ausgangspunkt für sein Werk. Damit sind diese beiden charakteristischen Voids des Gebäudes seit Eröffnung des Museums 2001 neu zu erleben.

 

Wir trafen den Künstler zum Interview. Danke!

 

Der Trailer zur Ausstellung

 

Foto: Ralph Goertz © IKS-Medienarchiv

News:

Maria Hassabi

STAGING: Solo #2

09.12.2017 – 21.01.2018
K20 Grabbeplatz
 

Die eindringlichen Performances und Live-Installationen der in New York lebenden Künstlerin und Choreographin Maria Hassabi (geb. 1973 in Zypern) sind streng komponierte Choreographien und langsame Entfaltungen von Körperbewegungen im Raum. In ihren international in Museen, auf Festivals, in Galerien, Theatern und im öffentlichen Raum gezeigten Werken lotet sie die spannungsvolle Beziehung des Körpers zum Bild aus und lässt skulpturale Körperlichkeit sich mittels gedehnter Dauer in präzise, definierte Mikrobewegungen entwickeln.

 

Für die monumentale Grabbe Halle des K20 entwickelt Maria Hassabi STAGING: Solo #2 (2017), die ihre mehrteilige Installation STAGING (2017) weiterführt und neu erlebbar macht.

 

Der Trailer zur Performance

 

Foto: Ralph Goertz © IKS-Medienarchiv

Performerin: Hristoula Harakas © Maria Hassabi



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Neue Serie "30 Seconds of: Große Momente der Kunstgeschichte"

#01 Joel Meyerowitz. From a moving car

 

Das Archiv des IKS gilt als das größte private Kunst-Medienarchiv in Deutschland. In unserer neuen Serie "30 seconds of:" möchten wir die größten Momente der Kunstgeschichte mit Ihnen teilen. Für den Start der Serie haben wir den amerikanischen Fotografen Joel Meyerowitz ausgesucht, der als einer der Mitbegründer der New Color Photography.

 

Während seiner fotografischen Reise 1966/67 durch Europe entstand die Serie "From a moving car", die als eine der ersten Fotografieausstellungen der Fotografiegeschichte 1968 im Museum of Modern Art in New York (Kurator: John Sarkowsky) im Jahre ausgestellt wurde. Diese 40 Originalfotos wurden erst 2014 in der Ausstellung "Joel Meyerowitz Retrospective" im NRW-Forum Düsseldorf (Kurator: Ralph Goertz) erneut präsentiert und sind seit dem Wochenende teilweise im C/O Berlin zu sehen.

News:

IKS produziert 70. Künstlerfilm

Carmen Herrera - Lines of Sight

Ein Film von Ralph Goertz

 

In Zusammenarbeit mit der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen entstand unser 70. Dokumentarfilm über die Künstlerin Carmen Herrera. Der Film läuft innerhalb der Ausstellung "Carmen Herrera - Lines of Sight" im K20 und beleuchtet das gesamte Werk der kubanisch-amerikanischen Künstlerin. Der Film geht auf Spurensuche nach New York und vor allem nach Paris, wo die Künstlerin zwischen 1948-1954 lebte und ihr künstlerisches Vokabular entwickelte.

Der Film von Ralph Goertz ist als DVD im Shop des K20 erhältlich.

 

News:

Carmen Herrera im K20

Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen

2.12.2017 - 8.04.2018

 

Mit der bisher größten Ausstellung von Werken aus 70 Arbeitsjahren präsentiert die Kunstsammlung ab Anfang Dezember die kubanisch-amerikanische Künstlerin Carmen Herrera. In Havanna 1915 geboren, zählt sie zu den Pionierinnen des abstrakten Expressionismus und der geometrischen Abstraktion in Amerika. Die umfassende Ausstellung zeigt rund 70 Werke aus den Bereichen Malerei, Grafik und Skulptur von 1947 bis 2017. Die mittlerweile 102 Jahre alte Künstlerin wurde vom Kunstmarkt lange ignoriert; ihr erstes Bild verkaufte sie im Alter von 89 Jahren. Bis heute produziert die in New York lebende Künstlerin kraftvolle Arbeiten mit Signalwirkung. Carmen Herrera – Lines of Sight wurde vom Whitney Museum of American Art, New York, organisiert. Die Präsentation in Düsseldorf ist eine Kooperation zwischen dem Whitney Museum und der Kunstsammlung und wird ab dem 2. Dezember im K20 am Grabbeplatz zu sehen sein.

Wir durften den offizielen Trailer zur Ausstellung produzieren.

 

Ausstellungs-Trailer!

 

Foto: Ralph Goertz © IKS-Medienarchiv

 

News:

Expertengespräch mit Wolfgang Ullrich

23.11.2017, 19 Uhr, Museum Kunstpalast

 

Was ist wichtiger in der zeitgenössischen Fotografie: der Finger, das Auge oder das Konzept? Der Kunstwissenschaftler Prof. Dr. Wolfgang Ullrich und Ralph Goertz, Kurator der Ausstellung „Axel Hütte. Night and Day“, beleuchten am Donnerstag, den 23.11.2017 die vielschichtigen Werke Axel Hüttes aus unterschiedlichen Blickwinkeln - angefangen bei einer Einordnung in die Düsseldorfer Fotoschule, über die Verwendung von Bildstrategien, bis hin zu einer Reise durch die Welt der Kunst.
 

News:

Akram Zaatari. Against Photography

Kunstsammlung NRW - Ständehaus, K21

18.11.2017 - 25.02.2018

 

Im Zentrum der künstlerischen Praxis von Akram Zaatari (geb. 1966 in Saida/Libanon) steht die Fotografie. Seine Videoinstallationen, Filme und fotografischen Objekte drehen sich um eine Reflexion des Fotografischen. Als Mitbegründer und Hauptakteur der 1997 in Beirut gegründeten Arab Image Foundation hat Zaatari mit seinem Werk einen unermesslichen Beitrag zu den Diskursen der Fotografie und ihren wechselnden Funktionsweisen geleistet. Zaataris erste Museumsaustellung in Deutschland wird damit zu einer archäologischen Entstehungsgeschichte der Fotografie aus künstlerischer Perspektive.

Wir trafen den Künstler zum Interview und durften den offiziellen Trailer zur Ausstellung produzieren.

 

Der Trailer zur Ausstellung!

 

Foto: Ralph Goertz © IKS-Medienarchiv

News:

Ralph Goertz hält Gastvortrag an der FH Niederrhein

 

Am 24.10. wurde der Leiter des IKS, Ralph Goertz, als Gastdozent zu einem Vortrag über Axel Hütte und die Düsseldorfer Fotoschule in die Fotoklasse von Prof. Gudrun Kemsa an die FH Niederrhein eingeladen. Vielen Dank für die Einladung und die hohe Aufmerksamkeit seitens der StudentInnen!

 

News:

IKS startet neue Fotoserie:

Meeting the Artist.

#01 Robert Longo / Hans Mayer

 

In der neuen Serie veröffentlichen wir jeden Monat eines unseren seltenen Fotodokumente aus dem Archiv des IKS, das einen international bekannten Künstler zeigt und gleichzeitig einen Bezug zu Düsseldorf aufweist. Wir starten mit "ROBERT LONGO - HANS MAYER". Robert Longo gehört zu den wichtigsten internationalen Künstlern und wird vertreten durch den Düsseldorfer Galeristen Hans Mayer. Wir trafen beide 2009 in der Galerie Hans Mayer.

 

Foto: Ralph Goertz © IKS-Medienarchiv

News:

Catharina van Eetvelde im Museum Folkwang

Catharina van Eetvelde / Ilk

29. Sept. 2017 – 14. Januar 2018

 

Seit 2004 entwickelt Catharina van Eetvelde (*1967) eine herausragende und zukunftsweisende zeichnerische Position. Zeichnen ist für sie nicht allein eine künstlerische Aktivität, sondern eine geistige Haltung, mit der sie sich in Beziehung zur Welt setzt, im Speziellen zu den Naturwissenschaften. Mit einem geradezu anthropologischen Ansatz analysiert und hinterfragt van Eetvelde, wie diese unser Leben und unsere Vorstellungen prägen.

Für das Museum Folkwang durften wir den Ausstellungstrailer produzieren und trafen die Künstlerin zum Interview. Danke!

 

Der Trailer zur Ausstellung

 

Foto: Isabel Hernandez © IKS-Medienarchiv

News:

Thomas Ruff in der Whitechapel Gallery in London

Thomas Ruff: Fotografien 1979 - 2017
27. September 2017 - 21. Januar 2018

 

Kosmologie, Vorstädte, Nacktheit, Utopismus, Katastrophe - das sind einige der Themen, die Thomas Ruff (geb. 1958) in seinen fotografischen Serien, die seit fast vier Jahrzehnten den Status des Bildes in der zeitgenössischen Kultur untersucht, nutzt. Diese Ausstellung stellt mit seinen 18 gezeigten Serien eine Überblick über das gesamte Schaffen dar: von seinen gefeierten übergroßen Portraits bis hin zu seinen aktuellsten Pressefotos, die er in Zeitungsarchiven aus der Ära der Raumfahrt und der Hollywood-Starlets findet.

Es ist zugleich die erste institutionelle Ausstellung in Großbritanien.

 

99 Seconds of: Thomas Ruff

 

Foto: Ralph Goertz © IKS-Medienarchiv



Trailer:

99 Seconds of: Axel Hütte. Night and Day

Museum Kunstpalast / 23.09.2017 - 14.01.2018 / Kurator: Ralph Goertz

News:

3000 Zuschauer am Eröffnungswochende von "Axel Hütte. Night and Day"

 

Am Freitag, den 22.09.2017 fand die Eröffnung der Ausstellung "Axel Hütte. Night and Day" (Kurator: Ralph Goertz / IKS) unter großem Publikumsandrang statt. Axel Hütte studierte zuerst zwei Semestern in der Filmklasse, wechstelte dann in die berühmte Fotoklasse von Bernd und Hilla Becher an der Düsseldorfer Kunstakademie. Er bereiste für seine Arbeiten alle Kontinente der Welt auf der Suche nach Bildstrukturen und schafft Werke, die verstören, irritieren, verhüllen und gleichzeitig einen geistigen Raum hinter seinen Nebel- und Nachtansichten bietet. Die Ausstellung präsentiert 70 großformatige Werke rund um das Thema der Landschaftsfotografie ud stellt gleichzeitig die bisher größte Museumsausstellung in Deutschland dar.

 

Ein Besuch der von Publikum und Presse hoch gelobten Ausstellung lohnt sich!!

 

Artikel dpa

Beitrag WDR

report-D

 

 

Fotos: Isabel Hernandez © IKS

News:

Ralph Goertz kuratiert "Axel Hütte. Night and Day" im Museum Kunstpalast

 

Der Fotokünstler Axel Hütte gehört zu den wichtigsten Vertretern der Düsseldorfer Fotoschule. Für seine Aufnahmen, die insbesondere die Wahrnehmung von Landschaft oder Architektur thematisieren, bereist er alle Kontinente. Seine Motive findet Axel Hütte in den Metropolen, auf alpinen Gletschern oder im südamerikanischen Dschungel. Seine Aufnahmen überraschen den Betrachter mit ungewöhnlichen Bildstrukturen und Wahrnehmungsphänomenen, die seine Fotoarbeiten weit jenseits des Dokumentarischen verorten.

Die bislang umfassendste Werkschau des Düsseldorfer Fotografen präsentiert ca. 70 großformatige Nacht- und Tagbilder aus den Jahren 1995 bis 2017, darunter bislang unveröffentlichte Arbeiten aus Japan und der Antarktis. Seinen Nachtzyklus begann Hütte mit spärlich beleuchteten Landschaften, in späteren Jahren fokussierte er den Blick auf illuminierte Großstädte in Europa, Amerika und Asien.

 

Der Leiter des IKS, Ralph Goertz, erarbeitete zusammen mit Axel Hütte die Ausstellung. Vielen Dank für das Vertrauen, insbesondere an Beat Wismer, Generaldirektor des Museum Kunstpalast. Die Eröffnung findet am 22.09.2017 um 19 Uhr statt.

 

Foto: Ralph Goertz © IKS-Medienarchiv

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Alexander Kluge. Pluriversum im Museum Folkwang

15. Sept. 2017 – 7. Januar 2018

 

Alexander Kluge versteht sich selbst als Autor. Mit Filmen, Texten, Interviews und vielem mehr inspiriert er seine Leser, Zuhörer und Zuschauer. Anlässlich seines 85. Geburtstags präsentiert das Museum Folkwang eine umfassende Ausstellung, die den Kern seines multimedialen Werkes sichtbar macht. Kluge knüpft Zusammenhänge und erforscht durch sie, was den Menschen zum Menschen macht, worin sein Eigensinn und seine Unterscheidungsfähigkeit liegen, inwiefern Geschichte und Geschichten in uns lagern, welche gefühlten und welche tatsächlichen Handlungsmöglichkeiten wir haben und warum unsere Lebenszeit eine Währung ist.

Eigens für die Ausstellung sind zahlreiche neue Filme entstanden, so die 5-Kanal-Projektion Pluriversum, die um die Filmgeschichte kreist. Zum ersten Mal gewährt Kluge zudem Einblicke in sein umfangreiches Archiv kurzer Filmsequenzen, aus dem er für neue Filme schöpft.
 

Für das Museum Folkwang durften wir den Ausstellungs-Trailer produzieren. Danke!

 

Trailer Pluriversum

 

Standbild © Alexander Kluge

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Tobias Zielony in der Kunsthalle Barmen

Tobias Zielony - Haus der Jugend

10.9.2017 - 14.1.2018

 

Zielony fotografiert an den Orten, die in der kollektiven Wahrnehmung unserer Gesellschaft lieber gemieden werden. Oft sind es Jugendliche und junge Erwachsene, die aus diesem Umfeld heraustreten und öffentlich sichtbar werden, die mit ihrem Ringen um Selbstbewusstsein und Identität die Konfrontation suchen. Die Ausstellung in der Von der Heydt-Kunsthalle legt den Fokus auf ganz aktuelle Arbeiten Zielonys. Erstmalig wird eine Serie von Aufnahmen zu sehen sein, die Zielony 2016/2017 in der Ukraine gemacht hat. Diese neuen Arbeiten mit dem Titel "Maskirovka" beschäftigen sich mit der Techno- und queeren Szene in Kiew im Nachklang der Revolution von 2013.

Wir trafen den Künstler zum Interview und durften ihn während des Aufbaus seiner Ausstellung begleiten. Danke!

 

99 Seconds of: Haus der Jugend

 

Foto: Ralph Goertz © IKS-Medienarchiv

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DC Open / Berit Schneidereit in der Galerie Cosar HMT

08. Sept. - 27. Okt. 2017

 

Die junge Künstlerin Berit Schneidereit (* 1988 in Frankfurt) studierte an der Kunstakademie Düsseldorf zuerst bei Hubert Kiecol und anschließend bei Andreas Gursky. In ihrer Dunkelkammer experimentiert sie mit den Grundelementen der Fotografie, Licht und Papier, wobei sie gekonnt digitale und analoge Verfahren miteinander kombiniert und hin u.a. zu abstrakten Fotogrammen entwickelt.

Wir trafen die Künstlerin in ihrer ersten Ausstellung zum Interview. Danke!

 

99 Seconds of: Terrain

 

Foto: Ralph Goertz © IKS-Medienarchiv

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DC Open / Wendy White in der VAN HORN Galerie

8.09. - 4.11.2017

 

Die US-amerikanische Künstlerin Wendy White verwendet in ihren Arbeiten eine Collagetechnik, in der sie Malerei, Fotografie und stoffliche Materialien miteinander kombiniert. In ihrer Serie "Kelly Girl" (2017) verwendet sie s/w Fotos amerikanischer Profi-Renfahrerinnen aus den 1970/80er Jahre als Grundelement für ihre Arbeiten und übermalt bzw. übersprüht sie mit Signalfarben wie Neongelb oder Neonpink. Dabei setzt sie sich mit der Gender-Problematik im von Männern dominierten Profisport auseinander und bricht das Klischee der Darstellung von Frauen als "Boxenluder" im Motorsport. Zu sehen sind auch Abeiten aus ihrer Serie "Jeans" (2017).

 

99 Seconds of: Kelly Girl

 

Foto: Ralph Goertz © IKS-Medienarchiv

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Jorike Tenbergen im Museum Folkwang

Caution! Contaminated Context II

24. Aug - 8. Okt. 2017

 

Relativität und Verschiebung von Inhalten wie Sinnzusammenhängen ist Angelpunkt der künstlerischen Arbeit Jorieke Tenbergens (*1993, Zevenaar, NL), die erst 2016 ihren Abschluss an der Arnheimer ArtEZ Academy of Art and Design (NL) machte. Mit Auszeichnung für eine un- wie außergewöhnliche Herrenkollektion. Sie sampelt und loopt, verhandelt neu, was ihr in Printmedien oder digital begegnet. Alles erscheint in gleichwertiger Relevanz, in Motiv, Material und Form oder semantischer Sinnfälligkeit, um schließlich einer Wandlung unterzogen zu werden bis hin zur Entstehung eines neuen Alphabets.

Wir trafen die Künstlerin zum Interview und durften einen Trailer (inkl. der Performance "Walking Act", Sound Julia Bünnagel) zur Ausstellung produzieren.

 

Trailer Museum Folkwang

 

Foto: Isabel Hernandez © IKS-Medienarchiv

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Thomas Grünfeld in der Sammlung Philara

02.09. - 22.10.2017

 

Internationale Aufmerksamkeit erlangte Thomas Grünfeld mit Skulpturen von tierischen Mischwesen aus der Ende der 1980er Jahre begonnenen Serie "misfits". Nach der Retrospektive Homey in Museum Morsbroich zeigt der Professor für Bildhauerei an der Kunstakademie Düsseldorf ab dem 1. September 2017 in der Sammlung Philara seine Polsterobjekte aus der Serie "Fireplaces" (2016) sowie, neben einem neuen Multiple, auch die 12-teilige Dye-Transfer Serie "Heimspiel" (1999).

Wir trafen den Künstler während des Aufbaus seiner Ausstellung zum Interview. Danke!

 

99 Seconds of: intercom

 

Foto: Ralph Goertz © IKS-Medienarchiv

News:

IKS in der Rheinischen Post

 

Die Kulturredakteurin Annette Bosetti widmet unserem neuen Film "Hans-Peter Feldmann - ohne Worte" und dem Leiter des IKS, Ralph Goertz, einen halbseitigen Artikel im Kulturteil der Rheinischen Post unter dem Titel "Der Fotograf der Fotografen. Vielen Dank!

 

Artikel

 

News:

Elmgreen & Dragset / Die Zugezogenen

Museum Haus Lange / noch bis zum 27. August 2017

 

In ihrer Einzelausstellung DIE ZUGEZOGENEN nutzen Elmgreen & Dragset Haus Lange so, wie es ursprünglich intendiert war: als Wohnhaus einer Familie. Das Künstlerduo inszeniert den Moment des Einzugs einer fiktiven deutschen Familie, die sich aufgrund des Brexit entschieden hat, aus Großbritannien nach Deutschland zurückzukehren. Elmgreen & Dragset kombinieren ihre eigenen skulpturalen Arbeiten mit vorgefundenen Möbeln und Artefakten, um ein häusliches Setting zu kreieren. Einige Gegenstände sind bereits ausgepackt und installiert, andere noch halb verpackt und in Kartons. Indem der Umzug der Familie als Symbol für ein sich veränderndes Europa präsentiert wird, reflektiert die Ausstellung die Vision modernistischer Architektur im Licht der heutigen Realität. Dabei geht sie auch der Frage nach, wie weit sich diese Ideale von unserer gegenwärtigen globalen, geopolitischen Situation entfernt haben.

 

99 Seconds of: Die Zugezogenen!
 



Hans-Peter Feldmann "ohne Worte"

ein Film von Ralph Goertz

ab jetzt im Buchhandel /Verlag Walther König

ISBN-Nr.: 978-3-86335-971-3 oder online!

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Erik Kessels im NRW-Forum Düsseldorf

12.08. - 5.11.2017

 

Er gehört zu den wichtigsten Kreativen Europas: Erik Kessels, Mitbegründer der internationalen Agentur KesselsKramer in Amsterdam, ist nicht nur Werbedesigner, er ist Künstler, Kurator, Publizist und leidenschaftlicher Sammler von Fotografien. 

Die Ausstellung Erik Kessels & Friends ist die erste umfassende Werkschau in Deutschland. Mit der Vorliebe für das Unperfekte und Unvollendete präsentiert er seine gesammelten Amateurfotos, die er auf Flohmärkten in Europa findet. Die Ausstellung zeigt nicht nur die wichtigsten Arbeiten der vergangenen 20 Jahre - Erik Kessels hat fünf Freunde eingeladen, die Künstler Paul Kooiker, Joan Fontcuberta, Peter Piller, Joachim Schmid und Ruth van Beek, die mit eigenen Arbeiten in der Überblicksausstellung intervenieren.

Wir trafen den Künstler zum Interview und sprachen über seine Haltung zur zeitgenössischen Fotografie. Vielen Dank!

 

99 Seconds of: Kessels & Friends

 

Foto © IKS-Medienarchiv

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