Institut für
Kunstdokumentation und
Szenografie
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Ausstellung:

Axel Hütte. Night and Day

Museum Kunstpalast Düsseldorf

23.09.2017 - 14.01.2018

Kurator: Ralph Goertz

 

Der Fotokünstler Axel Hütte gehört zu den wichtigsten Vertretern der Düsseldorfer Fotoschule. Für seine Aufnahmen, die insbesondere die Wahrnehmung von Landschaft oder Architektur thematisieren, bereist er alle Kontinente. Seine Motive findet Axel Hütte in den Metropolen, auf alpinen Gletschern oder im südamerikanischen Dschungel. Seine Aufnahmen überraschen den Betrachter mit ungewöhnlichen Bildstrukturen und Wahrnehmungsphänomenen, die seine Fotoarbeiten weit jenseits des Dokumentarischen verorten.

Die bislang umfassendste Werkschau des Düsseldorfer Fotografen präsentiert ca. 70 großformatige Nacht- und Tagbilder aus den Jahren 1995 bis 2017, darunter bislang unveröffentlichte Arbeiten aus Kanada und USA. Seinen Nachtzyklus begann Hütte mit spärlich beleuchteten Landschaften, in späteren Jahren fokussierte er den Blick auf illuminierte Großstädte in Europa, Amerika und Asien.

 

Axel Hütte vor seiner Arbeit "Ise, Japan, 2012"

 

 

Zur Eröffnung der Ausstellung am 22.09.2017 kamen 1700 begeisterte Zuschauer.

 

 

 

Axel Hütte gilt als wichtigster Vertreter des Genre der Landschaftsfotografie. Durch seine strengen Kompositionen und die Entleerung der Bildräume erreicht er die radikalste Präsentation von Natur.

 

"Sein Blick richtet sich auf die Erscheinung einer Realität und nicht auf das Faktische der Realität, wodurch seine Landschaften und Nachtbilder als geistige wie visuelle Räume gelesen werden können."

Ralph Goertz, Kurator

 

 

 

"Bei Axel Hütte gewinnt die Welt mit blendender Schönheit auch ihre bisweilen unheimliche Fremdheit zurück. Kurator Ralph Goertz hat Hüttes Großformate kongenial als Abfolge strahlender Solitäre inszeniert."

Stefan Lüddemann, Neue Osnabrücker Zeitung, 6.10.2017

 

 

"Was mich hier überrascht hat, ist diese große Ruhe, diese große Erhabenheit. Man merkt dieser Ausstellung an, dass sie ganz präzise geplant ist und mit ihren Blickachsen über das Einzelbild hinaus funktioniert."

Beat Wismer, Generaldirektor, Museum Kunstpalast

 

Die Ausstellung ist nach Kontinenten gegliedert und auf zwei je 800 Quadratmeter große Säle verteilt. Dabei soll der Eindruck einer Installation zwischen Nacht und Tag entstehen. Die nachtblaue Wandfarbe wurde speziell für diese Ausstellung entwickelt.

 

 

 

Installationsfotos: Dirk Rose © IKS-Medienarchiv

Fotos: Isabel Hernandez / Ralph Goertz © IKS-Medeinarchiv

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